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Über die Liebe sprechen…

… mit Aimée de Lacan
Am 18. April 1931 begegnet Marguerite Anzieu Lacan, einem jungen Psychiater. Sie ist nach dem Tötungsversuch an einer Schauspielerin im psychiatrischen Krankenhaus von Sainte Anne in Paris interniert.
Er tauft sie auf den Namen Aimée und macht aus ihr das Subjekt seiner These über die paranoïde Psychose – sein Dissertationsobjekt.
Was spielt sich da ab, in der Auswahl dieses Vornamens? Darüber werde ich in meinem Vortrag berichten. Wir werden sehen, wie Lacan – kontaminiert durch die Beziehung Marguerites zum Wissen – sie geliebt hat.

Jean Allouch schreibt in seinem Buch : « Sie wird nicht gewesen sein, ohne dass sie für ihn und durch ihn für die anderen die « Geliebte von Lacan » gewesen war. »

« Es gibt sehr zurückliegende und bösartige Dinge über mich, die wahr sind
wahr,
wahr,
wahr,
aber das flache Land liegt im Wind.»

Marguerite Anzieu

1 commentaire pour Über die Liebe sprechen…

  • Liebe Freundinnen und Freunde der Psychoanalytischen Bibliothek,

    am nächsten Freitag, dem 2. Dezember, wird die Psychoanalytikerin Michèle Jung aus Avignon um 20 Uhr einen Vortrag halten, in dem es um die Frage der Liebe in der Psychoanalyse gehen soll:

    A propos de l’amour/Über die Liebe

    Mit Aimée von Lacan…über die Liebe sprechen

    Zur Einführung einige Worte:

    Am 18. April 1931 begegnet Marguerite Anzieu Lacan, einem jungen Psychiater. Sie ist nach dem Tötungsversuch an einer Schauspielerin im psychiatrischen Krankenhaus von Sainte Anne in Paris interniert.

    Er tauft sie auf den Namen Aimée (die Geliebte) und macht aus ihr das Subjekt seiner These über die paranoïde Psychose-sein Dissertationsobjekt.

    Was spielt sich da ab, in der Auswahl dieses Vornamens? Darüber werde ich in meinem Vortrag berichten. Wir werdensehen, wie Lacan – kontaminiert durch die Beziehung Marguerites zum Wissen – sie geliebt hat.

    Jean Allouch schreibt in seinem Buch : « Sie wird nicht gewesen sein, ohne dass sie für ihn und durch ihn für die anderen die « Geliebte von Lacan » gewesen war.

    « Es gibt sehr zurückliegende und bösartige Dinge über mich, die wahr sind – wahr, wahr, wahr – , aber das flache Land liegt im Wind.» Marguerite Anzieu

    Wir freuen uns über Ihr Erscheinen und einen lebendigen Austausch.

    Am nächsten Tag, Samstag, den 3. Dezember, findet, ebenfalls in den Räumen der PsyBi, ein Seminar mit Michèle Jung statt. Wir können mit ihr über klinische und theoretische Fragen sprechen, die die Frage der Liebe in der psychoanalytischen Kur betreffen. Ist eine Kur ohne Liebe möglich? Wie kann mit der Übertragungsliebe umgegangen werden und was heisst überhaupt « Übertragungsliebe »? Wie verhält sich die Liebe zum Begehren des Analytikers und welche Konsequenzen hat das für unsere Praxis und die Ethik, die sie begründet?

    Das Seminar findet von 10 bis 13 Uhr statt.

    Anmeldungen bitte bei Michael Meyer zum Wischen:

    praxismzw@web.de

    Unkostenbeitrag: 10 Euro.

    Michèle Jung ist promovierte Literaturwissenschaftlerin und hat sich besonders mit dem Werk Heinrich von Kleists beschäftigt. Sie ist Mitglied der Association lacanienne international und arbeitet in Avignon als Psychoanalytikerin. Klinisch beschäftigt sie sich intensiv mit Fragen von Perversion und Sucht. Frau Jung hat an zahlreichen Veranstaltungen im Bereich von Theater und Kunst mitgewirkt, was Sie auch auf ihrer Website nachlesen können: http://www.kleist.fr

    Mit besten Grüßen,

    Birgit Meyer zum Wischen

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