Berlin 2018…

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Czardas (Wittorio Monti). Joakim Røbergshagen, 11 ans, joue avec Arve Tellefsen

Faut-il être narcissique pour être heureux ?…

 

Quand on regarde le sens du mythe du monde grec, du monde romain jusqu’au début du XXe siècle, avec Mallarmé, Rilke et Valéry, jamais Narcisse n’a voulu dire égoïste, il a toujours signifié une force de vie, et cette force de vie semble pouvoir répondre à la crise actuelle que nous sommes en train de vivre. Redevenir narcissique serait-il le meilleur remède dans une société de l’accélération qui nous détache de nous-mêmes ?

Michèle Jung

Le 4 septembre 2019, à Überlingen (De)

« Nous sommes des rêveurs éveillés… ». Bachelard

Photo : Philippe Asselin

Si quelques philosophes ont exploré le rêve, ils l’ont opposé à la raison. Bachelard, quant à lui, l’a réhabilité pour en faire un objet de réflexion à examiner dans sa réalité plurielle, sans l’interpréter, analysant son essence même. Pour lui, il existe une logique du rêve, de l’imaginaire…

Michèle Jung

 

Conférence-débat à Überligen (De)

le 31 août 2019 à 19 h

 

Bibliographie :

Archive de Gaston Bachelard, dans Rêverie et radio, conférence de 1949
Musique de Claude Debussy, Rêverie
Musique de Ravel, Miroirs n°3, Une barque sur l’océan
Chanson de Jimi Hendrix, One Rainy Wish
Entretien entre Jean Lescure et Gaston Bachelard, RTF, 1960
Archive de Gaston Bachelard, dans Dormeurs éveillés, RTF, 1954

Chanson d’Alain Bashung, Madame Rêve, 1991

Emil Nolde

Emil Nolde : Le couple. Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde Neukirchen, Allemagne © Nolde Stiftung-Seebüll 1913/1914. Aquarelle, encre indienne 50,3/5 x 36,9/37,3

Emil Nolde : Le couple. Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde Neukirchen, Allemagne © Nolde Stiftung-Seebüll 1913/1914. Aquarelle, encre indienne 50,3/5 x 36,9/37,3

… eine deutsche Legende/ Nationale Galerie, Berlin Hamburger Bahnhof

Der Expressionist Emil Nolde (1867-1956) ist der wohl berühmteste « entartete Künstler » : von keinen anderen Maler wurden während des Nationalsozialismus so viele Arbeiten beschlagnahmt und derartig prominent in der Propagandaausstellung « Entartete Kunst » zur Schau gestellt.

Dass Emil Nolde ein Partei Mitglied war, ist bekannt. Aber was dies mit seiner Kunst zu tun hat (Ich lese Celine…). Hier, in Berlin, werden die berühmten « Ungemalten Bilder » — die kleinformatigen Aquarelle — in einem interessanten Licht präsentiert. Bereits 1938 hatte Nolde angefangen kleine Formate in Aquarellfarbe zu malen. Diese Bilder waren in mehrfacher Beziehung „ungemalt“. Zum einen, weil er sie aufgrund seines Berufsverbotes ab 1941 nicht mehr öffentlich zeigen durfte, und andererseits, weil Nolde vorhatte, diese Blätter später in großformatige Ölbilder umzusetzen, sie also seinem Vorhaben gemäß bis dahin noch gar nicht gemalt waren… Schade für mich, ih hätte gern dieses Bilder in großformatige Ölbilder gesehen.

Il delirio amoroso…

Il Delirio amoroso im Juni… in Berlin

Zad Moultaka (ein libanesischer Komponist und Künstler) hat für die Deutsche Oper Berlin Delirio Komponiert, die Überschreibung eines Händel-Werkes. Die Uhraufführung, wo ich bin, ist an diesem 4. Juni.

Was passiert, wenn der Geliebte oder die Geliebte von einem Tag auf den anderen einfach verschwindet ? Wenn nichts zurückbleibt, wenn eine Existenz einfach ausgelöscht scheint ? Man sucht nach den Gründen, bei sich selbst, bei der Gesellschaft, beim Verschwundenen…

Hier, die Verlassene Clori steigt in die Unterwelt hinab, um ihrem Geliebten ins Elysium zu führen…

Georg Friedrich Haendels 1707 entstandene Solokantate streift genau diese Frage : Tirso ist gestorben und Clori steigt in den Hades hinab, um ihren Geliebten Tirso zu retten. Doch ihre Lienbe scheint nur ein Phantasma zu sein, er schaut sie noch nicht einmal an – trotzdem führt sie ihn auf die elysischen Felder. Mit abwechslungsreichen Orchesterfarben zeichnet Haendel hier das Psychogramm einer verlassenen Frau, das aber mehr ist als nur das Abziehbild der Einsam-Wahnsinnigen.

Ausgehend von Haendels Kantate hat die libanesisch-kanadische autorin Hyam Yared den Faden weitergesponnen. Durchzogen von mythologischen Anspielungen begegnet uns Clori auf der Suche nach ihrem Geliebten. Hat Tirso Clori vielleicht einfach verlassen? Ist er gestorben? Wurde er entführt ? Hyams Text setzt an dem Moment der Höllenfahrt ein. Clori begegnet einem Fährmann und einem Küstenwachmann, die ihr versichern, dass es keinen Tirso gibt oder gab. Sie bewachen nur die Weite des Meeres. Die Hölle nach der Clori sucht, sei nur eine Illusion. Eine dritte Partie, das Echo, konterkariert ihre Texte. Tirso und Tyr(os), die libanesische Hafenstadt, verschwimmen zu einem Heimatbegriff. Clori spürt noch die Spuren seiner Liebe in ihrem Leben, ihrem Körper, ihrer Stimme. Das Stück endet mit den Worten des Echos: « Seid ihr sicher, dass ihr jemals geliebt habt?»

Der Komponist Zad Moultaka nimmt Haendels Musik als Absprungpunkt für seine Imagination eine Höllenfahrt. Das kammermusikalisch besetzte Barockorchester mit Streichern, Cembalo, Blockflöte und Oboe wird durch Schlagzeug und elektronische Zuspiel erweitert.

Was bleibt von Händels Musik übrig?

Wir beginnen mit der Ouvertüre und ersten Arie von Händel und steigern uns dann immer weiter. Aber Händel bleibt die ganze Zeit als Folie anwesend. Wir haben mit dem Orchester und der Sopranistin Flurina Stucki die Kantate vorab komplett aufgenommen und ich habe daraus eine zweite musikalische Ebene gebaut – nachdem wir mit dem Händel beginnen, bleiben von ihm Reste übrig: einerseits in meiner Neukomposition, andererseits in einem Surround-Zuspiel. Händel ist so etwas wie der „happy place“, die Heimat, ein vermeintliches Idyll, das Clori immer wieder heraufbeschwören möchte.

« Ich höre Musik auch in Farben, sagt Zad Moultaka. Delirio ist für mich ein Blau, das ins Weiße geht, fast Silber. So wie das Licht des Vollmondes auf dem nächtlichen Meer. Kalt, mit einer innigen Wärme in der Atmosphäre. Ich versuche nicht, meine bildende Kunst und meine Musik miteinander zu verbinden ».

Femmes de Lunel…

 

 

… en Petite Camargue,

Il faut s’y résoudre, aucune Lunelloise n’a laissé de traces dans l’Histoire.

Dans le registre d’Etat-civil, pas d’héroïne en jupon telle Jeanne Hachette qui défendit Beauvais assiégée par Charles le Téméraire. Ni de Louise Michel, « Vierge rouge » de la Commune, déportée à Nouméa pour cause de revendications sociales.

Tiens… pourtant ! Josserande du Château de Lunel, dame du temps jadis, hante, jusqu’en Lombardie, les rêves du troubadour Folquet, dit-on. Cela se révèle un rêve poétique !

Comble d’étonnement, aucune « raseteuse » ne brille dans les célèbres arènes de Lunel.

Alors, c’est dans ce livre paru en 2019, que d’heureuses lunelloises se font remarquer par… l’historienne Martine Biard. Des femmes dont l’histoire personnelle se retrouvée imbriquée à Lunel, dans l’évolution d’une communauté plurielle. Je fus l’une d’entre elles pendant 35 ans.

 

Michèle Jung

extrait librement des propos de Max Brunel dans sa préface au livre de Martine Biard, et du prologue de l’autrice

https://rcf.fr/vie-quotidienne/femmes-de-lunel-en-petite-camargue

 

 

 

Le tango sur le divan…

où pire... redim

 

 

Ce Séminaire, qui n’a pu avoir lieu en 2016, est repris en 2019…

Nous travaillerons sur les textes déjà annoncés :

– Jacques Lacan. Séminaire XIX… ou pire, 15 mars 1972.

– Communication présentée au festival Vertige Tango de l’association Mordida de tango, avril 2009, publiée dans la revue de l’association, « La morsure déchaînée ». L’écriture – Psychanalyse et Art | Martine Estrade | Literary Garden.

– Virginia Hasenbalg.  » Entre l’homme et la femme, le tango »

Et… le petit dernier : Sonia Abadi « Le Bazar ses étreintes ».

Ce séminaire aura lieu avec les intéressé(e)s

Contact : michele.jung@kleist.fr

Victime et non coupable. La féminité en question…

Buchinger Klinik

Séminaire à Überlingen am Bodensee

le samedi 1er octobre2018 à 19h30

Salon Parkvilla de Buchinger Klinik

(Séminaire privé)

… sur les rapports que les femmes entretiennent avec l’alcool, en nous attachant plus particulièrement à ce trou que l’alcool masque et bouche.

L’alcoolisme, traditionnellement, veut le boucher, ce trou — par les médicaments, les cures…

La psychanalyse propose, en premier lieu, de le border. Mettre des bords… Une alternative à la médication habituelle.

Michèle Jung

Dali à Berlin…

 

Dali. "Enlèvement d'Europe"

Dali. « Enlèvement d’Europe »

Diese Ausstellung am Potsdamer Platz ermöglicht mit über 450 Exponaten aus privaten Sammlungen weltweit, den wohl umfangreichsten Einblick in Salvador Dalís virtuose und experimentierfreudige Meisterschaft in nahezu allen Techniken der Kunst direkt in Berlins pulsierender Mitte. „COME INTO MY BRAIN“, lud Salvador Dalí einst selbst ein. Das Museum zeigt in seiner Dauerausstellung Werke aus einem Pool von über 3.000 Sammlungsstücken, die Dalí als Surrealisten auszeichnen : Darunter befinden sich Arbeiten, bei deren Entstehung er mit Musketen auf wuchtige Lithosteine schoss und damit den Bulletismus begründete, mit Nägeln gefüllte Bomben explodieren ließ oder mit einer Dampfwalze über eine Nähmaschine fuhr. Man folgt (ohne Mühe) den Weg in diese faszinierende Welt. Für mich war es heute, den 26. April.

Ornella