Ornella fait son théâtre

Photo : Philippe Asselin

Je fais mon théâtre depuis plus de 30 ans, et j’ai décidé de vous faire partager ma lecture originale des scènographies contemporaines, et de vous mener sur mes chemins de traverse.

Vous y retrouverez, pêle-mêle, mes Lunéliades, Vidourlades,Teutonades et avignonades qui expriment mes coups de coeur et mes coups de sang.

N’hésitez pas à enrichir ce blog de vos commentaires !

Radical – Matériau Penthésilée 2006

Photo : Philippe Asselin

Espace Pier Paolo Pasolini – Valenciennes

 

En mars et avril 2006, « Chantier Penthésilée » prend toute sa place dans le cadre d’une manifestation plus générale intitulée « Radical« , et qui regroupe danse, musique et théâtre.

Plus précisément, pour ce qui concerne le théâtre, c’est à dire :

« Matériau Penthésilée, Chantier 3/Le jugement« ,

le travail reprend à partir de la scène XV du texte de Heinrich von Kleist, et sur les thèmes qui y sont présents : l’amour, l’impossibilité de l’amour, la guerre, le mythe.

Marie-Odile Raux, membre du jeune Théâtre International écrit :

« Guidée par son amour des textes, Nathalie Le Corre, a fait elle-même acte d’auteur. A l’image de Penthésilée qui dévore le corps d’Achille, elle incise le le texte de Kleist et en pénètre la chair. Les mots sont devenus matière qu’elle mache et mastique jusqu’à démembrer l’entité de l’écrit. (…) La scène XXIV nous conduit au jugement de Penthésilée, au jugement de sa barbarie. (…). »

Demeure la question de la présence d’Achille, comment va-t-il pouvoir entrer en scène, voire imposer sa présence ? Et si, dans les travaux à venir, c’était Kleist lui-même qui donnait la réplique à Penthésilée…

Wie kann man auf Deutsch übersetzen : « L’inconscient est structuré comme un langage » (Jacques LACAN – L’étourdi)

Photo : Philippe Asselin

Psychoanalytisches Seminar 2005 – 2006
Ein Vorschlag von Michèle JUNG für eine Arbeitsgruppe

Version française

In “ L’étourdit ” (Autres écrits, Seuil 2001, p449-495), sagt Jacques Lacan :

L’inconscient est structuré comme un langage ”,

Wie kann man diesen satz auf Deutsch ûbersetzen ?

Das Bindewort (die Konjonktion oder das Adverb) “ comme ” stellt ein Problem dar, weil man es mit “ wie ” oder mit “ als ” übersetzen kann. Und dem gemäß… ist die Bedeutung nicht dieselbe ! Dieses Jahr will ich in meinem Seminar diese Arbeit unternehmen — um dem Stil und der Absicht Lacans möglichst treu zu bleiben, wenn er diesen Satz äußert.

Erste Sitzung am Montag 9. Januar 2006 um 20 Uhr

338, avenue Louis Abric – 34400 Lunel (Frankreich)

Wir werden mit den folgenden Texten arbeiten :

  • “ L’Étourdit ” 1972, in : Scilicet 4, Le Seuil 1973, ou in : Jacques Lacan. Autres écrits, page 449.*
  • “ Fonction et champ de la parole et du langage en psychanalyse ” 1953, in : Écrits, page 237.
  • “ Position de l’inconscient ” 1960, in : Écrits, page 829
  • “ L’instance de la lettre dans l’inconscient ou la raison depuis Freud ” 1957, in : Écrits, page 493
  • “ Die Sprache und das Ding, Freud und Lacan ”. Hans-Dieter Gondek.
  • Und anderen …

Synthese der Arbeit

von Januar bis Juni 2006, das heißt 6 Sitzungen

Folgende Personen haben ihre Betrachtungen mitgebracht : Ricardo Avenburg, Psychoanalytiker (Buenos Aires) ; Jean-Pierre Bourgeron, Psychoanalytiker (Paris) ; Michel Luciani, Professor-Agrégé für Deutsch (Paris) ; August Ruhs, Mitbegründer der « Neuen Wiener Gruppe/Lacan-Schule » (Vienne).

Zuerst haben wir über einen Text gearbeitet, den uns August Ruhs geschickt hat : « Die Sprache und das Ding » von Hans-Dieter Gondek[1]. Die Seiten 12 und 13 stellen die Frage der Übersetzung : wie könnte man in diesem Satz von Lacan das Wort « comme » übersetzen ? Mit « wie, oder mit « als » ?

Wenn Dieter Gondek sagt : « Und die Unterscheidung von Wortvorstellung und Sachvorstellung mit all ihren Implikationen erweckt unmittelbar den Eindruck, daß für Freud das Vorbewußte und das Bewußtsein sprachlich, das Unbewußte dagegen nicht-sprachlich seien, was ja wohl der vielzitierten These Lacans, das UnbewuBte sei struktuiert wie eine Sprache, widersprechen dürfte». So stimmt seine Bemerkung mit dem Text von Jean-Pierre Bourgeron überein. Jean-Pierre Bourgeron schreibt mir : « Ich glaube nicht, daß das Unbewußte wie eine Sprache struktuiert ist. Lacan hat immer das Unbewußte und das Vorbewußte verwechselt. Es gab eine Zeit, wo ich mit Logikern gearbeitet habe, um herauszufinden, ob ein formelles System existiert, um die unbewußten Mechanismen zu bestimmen. Nach jahrelanger Forschung sind wir zum Schluß gekommen, daß kein logisches System über das System des Unbewußten Rechenschaft ablegen konnte. Die Mechanismen des Ich, die teilweise unbewußt sind, können mit Mechanismen der Sprache verglichen werden ; was aber das Unbewußte betrifft, so ist dies ein melting pot, wo alles möglich ist, folglich ohne Struktur ».

Dies stimmt auch damit überein, was Ricardo Avenburg in seinem Brief vom 11. Januar 2006 ausführt. Zuerst analysiert er unseren Vorschlag mit einer sehr feinen Betrachtung der Möglichkeit oder Unmöglichkeit « wie » oder « als » in der Sprache zu benutzen. Dann stellt er eine grundsetzliche Frage : « Von welchem Unbewußten spricht man hier ? Vom verdrängten (dynamischen) Unbewußten ? Vom « sistémique » Unbewußten ? (das eigentliche Unbewußte) ? Ich stelle mir vor, daß es sich nicht um das beschreibende Unbewußte handelt, das das Vorbewußte mit umfasst… Eine prächtige argumentierte Analyse, die ihn zu dieser Synthese führt: « Das Unbewußte ist wie eine Sprache strukturiert », sagt Lacan ; ich sage lieber : « Der psychische Apparat wird durch die Strukturierung verschiedener Sprachniveaus und seine teilweise Destrukturierung mittels Verdrängung gebildet. »

Michel Luciani, stellt diese Übersetzung von Renate Weberberger vor : « Das Unbewusste ist strukturiert wie eine Sprache » und die seinige : « Das Unbewusste hat die Struktur einer Sprache ». Er fügt hinzu: « So vermeiden wir die Qual der Wahl, nämlich das Problem der Unterscheidung zwischen « als » und « wie », wobei, wie mir scheint, der Inhalt doch eigentlich korrekt wiedergegeben wird. Ich bin mir darüber im klaren, dass das Wort « structuré » raffinierter als durch « Struktur » übersetzt werden kann. So mag dieser Übersetzungsvorschlag als erster Ansatz/Versuch angesehen werden. »

Warum nicht. Wir wollen die Schwierigkeiten aber nicht umgehen. Wir denken, daß diese Suche nach der passenden Übersetzung — durch die Überlegung, die Lektüre und den Austausch, die sie uns abverlangt — uns erlaubt, dem Gedanken Lacans am nächsten zu sein, wenn er diesen Satz ausspricht.

Am Ende dieses Studienjahres werden wir uns damit begnügen, was Lacan selbst über seine Äußerung gesagt hat : « Mein Sagen, daß « l’inconscient est structuré comme un langage » liegt nicht in dem Bereich der Linguistik. Es ist eine offene Tür auf das hin, was Sie in der nächsten Nummer meiner gut bekannten Nicht-Zeitschrift L’Étourdit — d,i,t — lesen können. Eine offene Tür für diesen Satz, den ich letztes Jahr mehrmals an die Tafel geschrieben habe, ohne ihm eine Erklärung zu geben — was man sagt, bleibt vergessen hinter dem, was gesagt wird, in dem was man hört.

Dies wird für dieses Jahr genügen. Das nächste Jahr planen wir, auf der Basis des Briefs von Ricardo Avenburg und von ihm empfehlenen Lektüre, weitergehen.

Wenn Sie gerne an dieser Arbeit teilnehmen, andere Vorschläge machen, oder einfach reagieren wollen… Das Seminar wird im Januar 2007 weitergehen, in Lunel (Frankreich). Bitte sagen Sie nicht: Oh ! Das ist in der Provinz! Nein, es ist in der Region! In der Région Languedoc-Roussillon…

Michèle Jung

Lunel le 1er octobre 2006


[1] Gondek ist eine der wichtigsten Lacan-Übersetzer derzeit.

Comment traduire en Allemand : « L’inconscient est structuré comme un langage » (Jacques LACAN – L’étourdit)

Jacques Lacan

Séminaire à Lunel 2005 – 2006

Deutsche Übersetzung

Annonce

 

Dans “ L’étourdit ” (Autres écrits, Seuil 2001, p449-495), Jacques Lacan dit :

L’inconscient est structuré comme un langage ”,

Comment traduire cette phrase en allemand ?

C’est le mot “ comme ” qui fait problème car on peut le traduire soit par “ wie ”, soit par “ als ” et, selon… cela prend un relief différent ! Je souhaite, pour tenter d’être au plus près du style et de la pensée de Lacan lorsqu’il prononce cette phrase, entamer ce travail de réflexion cette année dans mon séminaire.

Il a lieu le 2e lundi du mois chez Michèle Jung, à LUNEL (Hérault), 338 avenue Louis Abric, à 18, 20 ou 21 heures (à définir avec les participants).

Première séance le lundi 9 janvier 2006 à 20 heures

Le travail se fera à partir des textes suivants :

  • “ L’Étourdit ” 1972, in : Scilicet 4, Le Seuil 1973, ou in : Jacques Lacan. Autres écrits, page 449.*
  • “ Fonction et champ de la parole et du langage en psychanalyse ” 1953, in : Écrits, page 237.
  • “ Position de l’inconscient ” 1960, in : Écrits, page 829
  • “ L’instance de la lettre dans l’inconscient ou la raison depuis Freud ” 1957, in : Écrits, page 493
  • “ Die Sprache und das Ding, Freud und Lacan ”. Hans-Dieter Gondek.

Synthèse du travail effectué

de janvier à Juin 2006, 6 séances

Ont apporté leur réflexion : Ricardo Avenburg, Psychanalyste (Buenos Aires) ; Jean-Pierre Bourgeron, psychanalyste (Paris) ; Michel Luciani, Professeur agrégé d’allemand (Paris) ; Univ.-Prof. Dr. August Ruhs, Co-fondateur du « Neuen Wiener Gruppe/Lacan-Schule » (Vienne).

Nous avons d’abord travaillé à la traduction d’un texte envoyé par August Ruhs : « Die Sprache und das Ding » de Hans-Dieter Gondek[1]. Les pages 12 et 13 posent la question de la traduction du « comme » de cette phrase par « wie » ou par « als ».

Quand Hans-Dieter Gondek écrit : « Und die Unterscheidung von Wortvorstellung und Sachvorstellung mit all ihren Implikationen erweckt unmittelbar den Eindruck, daß für Freud das Vorbewußte und das Bewußtsein sprachlich, das Unbewußte dagegen nicht-sprachlich seien, was ja wohl der vielzitierten These Lacans, das UnbewuBte sei struktuiert wie eine Sprache, widersprechen dürfte»[2], sa remarque rejoint celle de Jean-Pierre Bourgeron qui nous écrit : « Je ne crois pas que l’inconscient soit structuré comme un langage. Lacan a toujours confondu inconscient et préconscient. Il fut un temps où j’ai travaillé avec des logiciens pour essayer de voir s’il y avait un système formel pour définir les mécanismes inconscients. Après des années de recherche, nous en avons conclu qu’aucun système logique ne pouvait rendre compte du système inconscient. Les mécanismes du moi, en partie inconscients, peuvent être comparés à des mécanismes du langage, mais, quant à l’inconscient, c’est un melting-pot où tout est possible, donc sans structure ».

Elle rejoint aussi ce que Ricardo Avenburg expose dans son courrier du 11 janvier 2006. Il analyse d’abord notre proposition par une approche très fine des possibilités ou des impossibilités d’utiliser « wie » ou « als » dans la langue. Il pose une question fondamentale : « De quel insconscient parle-t-on ici ? De l’inconscient dynamique (refoulé) ? De l’inconscient systémique (l’inconscient proprement dit, qui dépend de la structure) ? J’imagine qu’il ne s’agit pas de l’inconscient descriptif qui comprend le préconscient… » Superbe analyse argumentée qui le mène à cette synthèse : « L’inconscient est structuré comme un langage », moi, je préfère dire : « L’appareil psychique est constitué par la structuration de divers niveaux de langages et sa partielle déstructuration par le refoulement. »

Michel Luciani, propose cette traduction de Renate Weberberger : « Das Unbewusste ist strukturiert wie eine Sprache », et la sienne : « Das Unbewusste hat die Struktur einer Sprache ». Il ajoute : « Ainsi, nous évitons le problème du choix, et plus précisément le problème de la distinction entre « als » et « wie » tout en traduisant le contenu — me semble-t-il — de façon correcte. Naturellement, il est clair que le mot structuré est plus raffiné que structure. Cette proposition de traduction est à considérer comme une première tentative.

Bien sûr. Mais nous ne cherchons pas à éluder la difficulté. Nous souhaitons que cette recherche de traduction — par la réflexion, les lectures, les échanges qu’elle impose — nous permette de nous approcher au plus près de la pensée de Lacan quand il prononce cette phrase.

En cette fin d’année universitaire, nous allons nous contenter de ce que Lacan dit lui-même de son propos : « Mon dire que l’inconscient est structuré comme un langage, n’est pas du champ de la linguistique. C’est une porte ouverte sur ce que vous verrez commenter dans le texte qui paraîtra dans le prochain numéro de mon bien connu apériodique sous le titre L’Étourdit — d,i,t — une porte ouverte sur cette phrase que j’ai l’année dernière à plusieurs reprises, écrite au tableau sans jamais lui donner de développement — Qu’on dise reste oublié derrière ce qui se dit dans ce qui s’entend »[3].

Ce sera tout pour cette année. L’an prochain, nous projetons de travailler sur la lettre de Ricardo Avenburg et les lectures qu’il conseille.

Si vous souhaitez vous associer à ce travail, ou faire d’autres propositions, ou simplement réagir… Le Séminaire reprendra en janvier 2007, à Lunel (34) et ne dites pas : Oh ! C’est en province ! Non, c’est en Région ! Le Languedoc-Roussillon…

Michèle Jung

Lunel, le 1er octobre 2006


[1] Gondek est le traducteur (le plus reconnu) de Lacan en allemand.

[2] Et la distinction entre Wortvorstellung et Sachvorstellung fait naître l’idée que, pour Freud, le préconscient et le conscient seraient langagiers, que l’inconscient — par contre — ne le serait pas. Ce qui viendrait contredire la thèse de Lacan souvent citée : « L’inconscient est structuré comme un langage » (page 12).

[3] Jacques Lacan. Encore. Le Séminaire, livre XX. Page 20.

Die Kunst oder die Wirkung des Schönen auf das Begehren…

Die Kunst… Das Schöne… Das Begehren…

Erwin C. Klinzer lädt uns ein, unseren Blick auf ein Landschaftsbild Kärntens zu richten : das erste Bild, ihm seine Kinderaugen geöffnet hat. Als Mann erscheint seine Silhouette bewegungslos an der Schwelle eines Begehrens, die er überschreiten muß, denn beim Überschreiten dieser Zone kann der Strahl des Begehrens sich reflektieren und gleichzeitig brechen, sich auf das kommende fokussieren.

Die Kunst… Das Wort mit lauter und halblauter Stimme sagen. Es auf seinem eigenen Atem in der Bruststimme tragen. Diese Silbenschrift auf das Sprungbrett zwischen Einatmen und Ausatmen heben. Es auf den Abhang einer unbezwingbaren Vergänglichkeit rutschen lassen. Es mit dem Realen, was es hören läßt, wieder verbinden… das Schöne.

Das Schöne…, auf einen Punkt konzentriert, durch den Blick, der durch den Fluchtpunkt des Gemäldes entweicht : dieser Punkt der Perspektive zu dem alles hinläuft, der aber nicht existiert. Dieser Durchblick führt ihn auf ein anderes Licht zu, das Andalusische. Er, der Künstler, empfängt es mit offenen Armen und entdeckt sich im Spiegel, den eine Welle eben — ohne sein Wissen — ihm zu Füssen gelegt hat. Dieses Aufnehmen seines Spiegelbildes — das Bild von der eigenen Mater — ist voller Jubel. Das Schöne ist die ständige Anpassung an “ Das Ding ”, an etwas, das man nie festlegen kann, aber das — durch die Leere, die dieses “ Ding ” mitten in der Psyche schafft— ein Begehren erzeugt.

Das Begehren… Und wenn die Kunst der Antrieb der unerledigten Wörter wäre, die Bewegung des Kaums, die sich abzeichnet… Die Chance, mit der man das Rätsel beim Schopfe ergreift, in einer Freiheit eines bis wohin oder bis zu wem… Wenn sie der Ursprung der Welt wäre, in ihrem Verlust und ihrem Wiederfinden.

Also die Kunst… Das Schöne… Das Begehren… Das ist diese Arbeit des Künstlers im köstlichen Schmerz dessen was entschlüpft und sich in Richtung der Lichtkreise der Weltklarheit verliert… Das ist auch diese Arbeit des Betrachters, der sich in diesem Spiegelbild erkennt, was ihm erlaubt, den Spiegel zu durchschreiten, um den Künstler zu treffen.

Michèle Jung, Docteur en Lettres

Avignon, août 2005

A l’endroit, à l’envers – Matériau Penthésilée 2005

Photo : Philippe Asselin

Colloque Perspectives, le 2 avril 2005

Espace Pier Paolo Pasolini – Valenciennes


Le 2 avril 2005, conférence de Michèle JUNG :

« Du texte à la représentation / les noyaux de théâtralité dans la « Penthésilée » de Heinrich von Kleist »

La conférence sera suivie d’un débat avec Philippe Asselin, Isabelle Esposito, Blanche Kommerell, Nathalie Le Corre, Daria Lippi, Ruth Orthmann, Eloi Recoing, Alexander Weigel et le public.

Extrait de la communication de Michèle JUNG, lors du colloque « Représenter l’irreprésentable …« , organisé en mars 2004 à l’Espace Pasolini :

« Nous travaillons sur la fin de l’oeuvre et de Penthésilée – après la dévoration – Penthésilée n’est plus que mots.

Après avoir relevé les silences, puis les propos de Penthésilée – après la dévoration, nous souhaitons montrer que la Reine des Amazones, identifiée à son langage, devient pur langage, pure projection de la Dichtung kleistienne, le tragique n’étant plus celui de l’intrigue, mais celui de l’écriture elle-même.

A la scène XXIV, Penthésilée est là, imperturbable, pur produit de l’écriture de Kleist, définitivement kleistienne et forcément irreprésentable…

Dans cette pièce, Kleist pose, avec plus de cent ans d’avance, la formule que Georges Bataille explicitera, à savoir que les mots disent difficilement ce qu’ils ont pour fin ultime de dire. Le mot nie le but qui, ainsi, sans cesse négativé, permet la relance de la machine pulsionnelle. Ce que Kleist voudrait, c’est un discours qui atteindrait sa cible, c’est un destin de la pulsion où son objet coïnciderait avec son but, c’est un effet de langage où le discours humain ne serait plus discours du manquement mais discours de l’effectuation, de la réalisation : et cette volonté est certainement à l’origine de ses entreprises littéraires.

La méprise, l’erreur commise par Penthésilée a été de confondre « Küsse » et « Bisse ». Voilà où l’a menée son idée d’un langage qui échapperait aux contraintes de la séparation, son adhésion totale à son propre discours (…).

Kleist ne cesse de jouer avec la langue – il en joue, il la dé-joue. Toutes les particularités relevées dans cette recherche, si elles défient toutes les règles, c’est pour tenter de « rejoindre la méprise en son lieu », en ce lieu où, précisément, se situe l’écriture, là où nous sommes joués (…). »

A l’endroit A l’envers

Matériau Penthésilée 2005

Photo : Philippe Asselin

Colloque Perspectives, le 2 avril 2005

Espace Pier Paolo Pasolini – Valenciennes

espacepasolini@nordnet.fr et http://www.espace-pasolini.asso.fr

Le 2 avril 2005, conférence de Michèle JUNG :

« Du texte à la représentation / les noyaux de théâtralité

dans la « Penthésilée » de Heinrich von Kleist »

La conférence sera suivie d’un débat avec Philippe Asselin, Isabelle Esposito, Blanche Kommerell, Nathalie Le Corre, Daria Lippi, Ruth Orthmann, Eloi Recoing, Alexander Weigel et le public.

Extrait de la communication de Michèle JUNG, lors du colloque « Représenter l’irreprésentable …« , organisé en mars 2004 à l’Espace Pasolini :

« Nous travaillons sur la fin de l’oeuvre et de Penthésilée – après la dévoration – Penthésilée n’est plus que mots.

Après avoir relevé les silences, puis les propos de Penthésilée – après la dévoration, nous souhaitons montrer que la Reine des Amazones, identifiée à son langage, devient pur langage, pure projection de la Dichtung kleistienne, le tragique n’étant plus celui de l’intrigue, mais celui de l’écriture elle-même.

A la scène XXIV, Penthésilée est là, imperturbable, pur produit de l’écriture de Kleist, définitivement kleistienne et forcément irreprésentable…

Dans cette pièce, Kleist pose, avec plus de cent ans d’avance, la formule que Georges Bataille explicitera, à savoir que les mots disent difficilement ce qu’ils ont pour fin ultime de dire. Le mot nie le but qui, ainsi, sans cesse négativé, permet la relance de la machine pulsionnelle. Ce que Kleist voudrait, c’est un discours qui atteindrait sa cible, c’est un destin de la pulsion où son objet coïnciderait avec son but, c’est un effet de langage où le discours humain ne serait plus discours du manquement mais discours de l’effectuation, de la réalisation : et cette volonté est certainement à l’origine de ses entreprises littéraires.

La méprise, l’erreur commise par Penthésilée a été de confondre « Küsse » et « Bisse ». Voilà où l’a menée son idée d’un langage qui échapperait aux contraintes de la séparation, son adhésion totale à son propre discours (…).

Kleist ne cesse de jouer avec la langue – il en joue, il la dé-joue. Toutes les particularités relevées dans cette recherche, si elles défient toutes les règles, c’est pour tenter de « rejoindre la méprise en son lieu », en ce lieu où, précisément, se situe l’écriture, là où nous sommes joués (…). »

Pour contacter Michèle Jung

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    Question simple qui décourage les robots :

    Lecture analytique des textes de Freud

    Sigmund Freud

    Séminaire à Lunel 2004 – 2005

    Il ne faut pas que certaines choses viennent au jour. À la frange — à la lisière — de l’inconscient, il y a tout ce qu’on tente de refouler et qui risque, à certaines occasions, de reparaître et de se manifester…

     » Le Réel est toujours ce que nous n’attendions pas ”(Henri Maldiney)

    mais il y a quelque part un détour possible… faire le tour du monde pour voir si, de l’autre côté, il n’y aurait pas une autre ouverture…

    “ Et ce dont nous parl(er)ons ici n’est, à tout prendre, qu’une joyeuse farce enfantée dans la nuit et qui redoute les rayons indiscrets du jour ” (Heinrich von Kleist)

    Ce séminaire s’appuiera sur une lecture analytique de textes de Freud, dans sa langue, pour tenter d’être au plus près de son style et de sa pensée.

    Il aura lieu le 2e lundi du mois chez Michèle Jung, à LUNEL (Hérault), à 18, 20 ou 21 heures (à définir avec les participants).

    Première séance le lundi 8 novembre 2004 à 20 heures

    Représenter l’irreprésentable

    Photo : Tristan Jeanne-Valès

    Espace Pier Paolo Pasolini

    Colloque à Valenciennes – 27 mars 2004


    Nous travaillons sur la fin de l’œuvre et de Penthésilée

    — après la dévoration —
    Penthésilée n’est plus que mots.

    Après avoir relevé les silences, puis les propos de
    Penthésilée — après la dévoration —nous
    souhaitons montrer que la Reine des Amazones, identifiée à son langage,
    devient pur langage, pure projection de la Dichtung kleistienne,
    le tragique n’étant plus celui de l’intrigue,
    mais celui de l’écriture elle-même.
    À la scène XXIV, Penthésilée est là, imperturbable,
    pur produit de l’écriture de Kleist,
    définitivement kleistienne et forcément irreprésentable…

    Forcément irreprésentable… (Notwendigerweise unvorstellbar) et bien, il va falloir le démontrer !

    Pour ce faire, dans la veine ouverte par Nathalie Le Corre, Philippe Asselin et leurs compagnons de travail, nous souhaitons aller au-delà d’une vision tronquée de l’héroïne de Kleist — à savoir cette interprétation communément admise et représentée : Penthésilée est hystérique —, nous le souhaitons pour la restituer à son auteur : j’ai cité Heinrich von Kleist. C’est parce que les éléments du langage que sont les mots prennent une autre dimension — lorsqu’ils s’inscrivent sur cette « autre scène » aux prolongements infinis qui est celle de l’inconscient[1] —, qu’il convient d’attacher au texte une attention particulière propre à faire émerger l’intégralité du sens attaché à la création de Kleist. Nous avons travaillé sur le texte original. Original, dans deux acceptions de ce terme :

    • Dans la langue de Kleist, d’abord (Der Orignaltext).
    • Mais aussi dans l’édition de Stroemfeld/Roter Stern (Frankfurt/Basel) de 1988 (Band 1/5) (originell). Je veux dire dans la publication de Roland Reuß et Peter Staengle. On y trouve l’édition de Gärtner à Dresde en 1808 (La première), puis le manuscrit de Kleist qui met en évidence les corrections apportées par l’éditeur (appelées pudiquement « Verbesserungen » !), mais aussi les ratures de l’auteur sur son manuscrit.

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